{"id":446,"date":"2020-01-21T23:16:52","date_gmt":"2020-01-21T22:16:52","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/?page_id=446"},"modified":"2020-02-23T22:24:08","modified_gmt":"2020-02-23T21:24:08","slug":"die-effektivste-spirituelle-praxis-in-unserer-zeit","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/fragen-antwoten\/die-effektivste-spirituelle-praxis-in-unserer-zeit\/","title":{"rendered":"Die effektivste spirituelle Praxis in unserer Zeit"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff6600;\"><a style=\"color: #ff6600;\" href=\"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/index.php\/spirituelles-wissen\/\"><em>Spirituelles Wissen<\/em><\/a><\/span> &#8211; <a href=\"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/fragen-antwoten\/\"><em><span style=\"color: #ff6600;\">Fragen und Antworten<\/span><\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Shri Prakash Ji beantwortete Fragen beim Meditationsabend am 11.11.2018 in Berlin<\/em><\/p>\n<p><strong>Frage:<\/strong> Guru Ji, Sie haben einmal gesagt, dass es in der Zeit des Kaliyuga am besten ist, die Jap-Meditation zu praktizieren. Was ist mit der Menschheit oder den Bedingungen f\u00fcr die spirituelle Praxis geschehen, dass der Mensch nicht mehr die Praktiken verfolgt, die es fr\u00fcher, zum Beispiel w\u00e4hrend der Zeit des Satyayuga, gegeben hat?<\/p>\n<p><strong>Shri Prakash Ji:<\/strong> Durch alle Zeitalter hinweg vom Satyayuga bis ins Kaliyuga ist die Praxis des Nam-Jap verbreitet. Nam-Jap bedeutet die Wiederholung der Namen Gottes. Kaliyuga ist eine Zeit des allgemeinen Verfalls, aber es ist sehr gut, in dieser Zeit Nam-Jap, die Wiederholung von Gottesnamen, zu \u00fcben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"size-full wp-image-1427 aligncenter\" src=\"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Nam-Jap_Gebetsketten.jpeg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"150\" srcset=\"http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Nam-Jap_Gebetsketten.jpeg 510w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/Nam-Jap_Gebetsketten-300x88.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/p>\n<p>In allen verschiedenen Weltzeitaltern gibt es Praktiken wie Yoga, Sadhana (spirituelle Praxis), Tapasya (Askese), aber im Kaliyuga kann der Mensch nur durch Jap das beste Resultat erzielen. Das hei\u00dft nicht, dass es in anderen Yugas kein Jap gibt. Aber in den anderen Yugas gibt es neben Jap noch weitere Formen der spirituellen Praxis. Nehmen wir die neun Stufen des Yoga. Was gibt es in der ersten Stufe des Yoga? Man soll in der Zeit des Brahmamuhurt aufwachen und mit spirituellen \u00dcbungen beginnen. Brahmamuhurt beginnt zwischen drei und vier Uhr morgens, oder noch etwas fr\u00fcher. Wenn Sie Sadhana machen, so versuchen Sie w\u00e4hrend dieser Zeit an nichts anderes zu denken. \u00c4u\u00dfere und innere Reinheit, sowie die Abwesenheit von Gedanken des Mannes an die Frau oder der Frau an den Mann, das sind die ersten Stufen des Yoga: Yam und Niyam. Kann man denn alle diese Regeln im Kaliyuga einhalten? Im Kaliyuga findet ein schrittweiser Verfall der Spiritualit\u00e4t statt. Daher gelingen solche schwierigen \u00dcbungen wie zum Beispiel Dhyan (Meditation) den Menschen nicht so gut.<\/p>\n<p>Ich sage Ihnen, dass es nicht sofort gelingt, und in den heiligen Schriften steht es geschrieben, dass Dhyan gar nicht gut gelingen wird. Die \u00dcbungen nach strengen Regeln gelingen nicht so gut. Solche Niyamas, strenge Regeln f\u00fcr die spirituelle Praxis, sind nur sehr schwer einzuhalten. Daher Nam-Jap! Wiederholen Sie die Namen Gottes, das ist die beste Sadhana. Selbst den Besten unter den Menschen wird es nicht gelingen, dazu auch noch alle anderen Praktiken vollst\u00e4ndig und richtig durchzuf\u00fchren. Nicht dass es unm\u00f6glich ist, diese \u00dcbungen zu machen, aber wir sprechen hier \u00fcber die Mehrzahl der Menschen.<\/p>\n<p>Dhyan (Meditation), Yagya (Feuerzeremonie), Tapas (Askese) \u2013 all das gibt es auch im Kaliyuga. Aber welche Sadhana ist f\u00fcr die Mehrheit der Menschen die allerbeste? Nam-Jap, die Wiederholung der Namen Gottes. Weil das Niveau aller Dinge sich im Absinken befindet. Die hohe Stufe der Reinheit ist nicht mehr gegeben. Im Kaliyuga ist es schwer, f\u00fcnf bis zehn Minuten Jap zu \u00fcben. Es gibt so viele Gedanken. Die Menschen sind wie Roboter, sie leben um zu arbeiten, Geld zu verdienen, haben st\u00e4ndig Sorgen, wovon sie sich ern\u00e4hren werden.<\/p>\n<p>Im Satya-Yuga war es so: Alle hatten einen guten, sch\u00f6nen Garten. Fr\u00fch standen sie auf, um drei oder vier Uhr morgens nahmen sie ein Bad im Fluss bei gutem Wetter, pfl\u00fcckten ein paar Fr\u00fcchte von den B\u00e4umen in ihrem Garten. Alles war rein, es war eine ganz andere Atmosph\u00e4re.<\/p>\n<p>Was erleben wir heute? \u201eWenn ich diesen Monat kein Gehalt bekomme, wovon werde ich im n\u00e4chsten Monat leben?\u201c Wenn es solche Sorgen gibt, wie kann der Mensch dann Dhyan machen? \u201eWie soll ich Geld verdienen, wie alles schaffen?\u201c Aber den Namen Gottes wiederholen, das kann man in jeder Situation. Selbst wenn der Mensch so viele Gedanken hat, kann er den Namen Gottes wiederholen.<\/p>\n<p>So wie Sie jetzt im Kaliyuga nur wenige spirituelle Menschen sehen, gab es im Satyayuga-Zeitalter nur wenige nichtspirituelle Menschen, die Mehrheit der Menschen beachtete sehr gut die geltende Ordnung, alle hatten ein St\u00fcck Land, ein Haus, jedoch gab es andere H\u00e4user als wir sie heute sehen. Alle ern\u00e4hrten sich mehr von der g\u00f6ttlichen Energie, der Sonne, den Fl\u00fcssen, alles war nat\u00fcrlich, aus den Quellen der Natur. Was aber geschieht jetzt? Damals hatte man eine nat\u00fcrliche Ern\u00e4hrung. Das Niveau aller Dinge war sehr hoch, sehr rein, Sie k\u00f6nnen sich nicht vorstellen, welche hohe Stufe der Reinheit es einst gab. Daher gelang der Dhyan (Meditation) gut. Es gab Gyan (spirituelles Wissen), es gab Yagya, Tapas: Tap oder Tapasya ist die Askese. Ein Mensch hatte zum Beispiel den Beschluss gefasst, bis zu einem bestimmten Zeitpunkt auf etwas zu verzichten und eine bestimmte \u00dcbung zu wiederholen. Heute aber sind diese Praktiken sehr viel seltener geworden. Daher ist im Kaliyuga Nam-Jap am besten.<\/p>\n<p>Alle Arten der Sadhana gibt es auch jetzt. Dhyan kann man auch jetzt \u00fcben. Aber am besten ist Nam-Jap. Nam-Jap gab es zu allen Zeiten, nicht nur im Kaliyuga. Im Kaliyuga hat sich die spirituelle Kraft im Nam-Jap erhalten, bei allen anderen Praktiken ist sie weniger geworden. Weil die Menschen sie nicht in der erforderlichen Reinheit und auf dem hohen Niveau machen, nur aus diesem Grund.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Spirituelles Wissen &#8211; Fragen und Antworten Shri Prakash Ji beantwortete Fragen beim Meditationsabend am 11.11.2018 in Berlin Frage: Guru Ji, Sie haben einmal gesagt, dass es in der Zeit des Kaliyuga am besten ist, die Jap-Meditation zu praktizieren. 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