{"id":764,"date":"2020-01-25T19:01:43","date_gmt":"2020-01-25T18:01:43","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/?page_id=764"},"modified":"2020-02-23T23:01:47","modified_gmt":"2020-02-23T22:01:47","slug":"die-geistigkeit","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/satsangs-texte-gleichnisse\/die-geistigkeit\/","title":{"rendered":"Die Geistigkeit"},"content":{"rendered":"<div>Warum befinden sich in dieser Zeit viele Menschen in einem Zustand der Unruhe, der Anspannung und der Angst und f\u00fcrchten sich vor dem morgigen Tag, ohne zu wissen, was er ihnen bringen wird? In der modernen Welt umgeben den Menschen sehr h\u00e4ufig Energien negativer Gedanken, Worte und Handlungen. Daran ist nicht der Einzelne schuld. <strong>Die Zeitperiode, welche die Menschheit jetzt durchlebt, ist eine Zeit der Ver\u00e4nderungen. <\/strong>Der Mensch vertieft sich sehr stark ins Materielle, aber gleichzeitig wird er sehr m\u00fcde davon.<\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Die Grundlage des Lebens <\/strong><\/div>\n<p>In der Welt gibt es immer eine materielle Entwicklung, und heute ist die Menschheit sehr erfolgreich in dieser Richtung geworden. Niemals sollte man aber die andere Seite des Lebens vergessen \u2013 die geistige. Sie war und wird immer die grundlegende sein. <strong>So wie der physische K\u00f6rper nicht ohne die Seele existieren kann, so kann auch die materielle Welt nicht ohne die geistige Grundlage existieren. <\/strong>Die Geistigkeit war immer da und wird immer da sein.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1563 aligncenter\" src=\"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/lotos2.jpg\" alt=\"\" width=\"501\" height=\"334\" srcset=\"http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/lotos2.jpg 600w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/lotos2-300x200.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 501px) 100vw, 501px\" \/><\/p>\n<div>Es gibt aber Zeiten, in denen der Mensch das Wissen dar\u00fcber vergisst, und aufh\u00f6rt,sich geistig zu entwickeln. Er verliert letztendlich das Allerwichtigste \u2013 die Grundlagen des Lebens auf der Erde. Welches Wohl ihn dann auch umgeben mag, wie viel Komfort er im Leben auch hat, er wird niemals zufrieden sein. Ihn werden&nbsp; in zunehmendem Ma\u00dfe Ruhelosigkeit, Sorge, Aggressivit\u00e4t und immer gr\u00f6\u00dfer werdende Abh\u00e4ngigkeit von der Materie ergreifen und in sein Leben Unsicherheit und&nbsp; Unruhe bringen.<\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Geistigkeit als die Grundlage der materiellen Entwicklung<\/strong><\/div>\n<p>Die materielle Komponente des Lebens sollte auf dem geistigen Wissen aufbauen, denn d<strong>ie Geistigkeit gibt dem Menschen nicht nur das Wissen \u00fcber die geistige Entwicklung, sondern auch \u00fcber die Entwicklung in der materiellen Welt, <\/strong>\u00fcber die richtige Anwendung der Ressourcen, die zur Verf\u00fcgung stehen, damit diese der&nbsp; Menschheit Nutzen bringen.<\/p>\n<div>Es kann nicht umgekehrt sein. Die Materie ist einfach leblos, genauso wie der K\u00f6rper eines Menschen ohne die Seele. Sie ist die Grundlage des Lebens:<strong> Im K\u00f6rper des Menschen ist es die Seele, &#8211; in der uns umgebenden Welt \u2013 die Geistigkeit. <\/strong>Und keiner kann bestreiten, dass der K\u00f6rper an sich zu nichts f\u00e4hig ist, sobald er die Lebensenergie verliert. <em>Wie kann dann die materielle Welt ohne Geistigkeit existieren?<\/em><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Der Sinn des menschlichen Lebens<\/strong><\/div>\n<p><strong>Das Hauptziel des Lebens eines jeden Menschen ist die Selbsterkenntnis, \u201ewer bin ich\u201c.<\/strong> Durch seine Gedanken, Worte und Handlungen sollte er sein ganzes Leben&nbsp; lang danach streben. Dank der gr\u00f6\u00dften Gnade Gottes erh\u00e4lt die Seele den menschlichen K\u00f6rper und der Mensch sollte dieses Geschenk mit Dankbarkeit annehmen.<\/p>\n<p>Es existieren so viele Lebensarten um uns herum: Insekten, V\u00f6gel, S\u00e4ugetiere \u2013 von den kleinsten bis zu den gr\u00f6\u00dften. <strong>Und was f\u00fcr einen vollkommenen K\u00f6rper schenkte Gott dem Menschen. Er kann denken, sprechen, handeln, und er ist vor allem f\u00e4hig, sich zu vervollkommnen. <\/strong>Der Mensch nutzt aber seine M\u00f6glichkeiten nicht, sondern ist zum gr\u00f6\u00dften Teil in die weltliche Freude oder Sorge versunken. Er vergisst somit das Hauptziel seiner Geburt \u2013 die Selbsterkenntnis, \u201ewer ich bin\u201c.<\/p>\n<p>Denn alles, was geboren wird, stirbt nach dem es seine Zeit zu Ende gelebt hat. So erh\u00e4lt auch der Mensch diesen K\u00f6rper nur f\u00fcr eine bestimmte Zeit. Niemand kann sagen: <em>\u201eIch werde immer da sein\u201c<\/em> oder <em>\u201eich war immer da\u201c.<\/em> Das menschliche Leben ist sehr kostbar, und <strong>solange man den physischen K\u00f6rper hat, sollte man sich bem\u00fchen, sich selbst, die Kraft zu erkennen, die sich in jedem von uns befindet &#8211;<\/strong> die Kraft, die es uns erm\u00f6glicht zu h\u00f6ren, zu sprechen, zu sehen und zu handeln. <em>Was ist das f\u00fcr eine Kraft? Woher kommt sie?<\/em><\/p>\n<div>Ohne diese Kraft gibt es kein Leben. Ohne sie hat der K\u00f6rper keine Bedeutung. Ohne diese Kraft wird es keine Mutter, keinen Vater, keinen Bruder, keine Schwester, keine Kinder und keine Freunde geben. <strong>Solange es in uns die Kraft Gottes gibt, leben wir. <\/strong>Die Beziehungen der Menschen untereinander, sowie zur gesamten materiellen Welt existieren nur so lange, wie wir einen K\u00f6rper haben und es in ihm die <em>Pran-Shakti \u2013 <\/em>die Lebensenergie gibt.<\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Die Energie, die uns das Leben gibt<\/strong><\/div>\n<p><em>Die Lebensenergie ist Gott, und solange wir diesen K\u00f6rper bewohnen, sollten wir danach streben, Ihn zu erkennen.<\/em><\/p>\n<p>Wenn der Mensch dar\u00fcber nachdenkt, welche Kraft ihm die Lebensenergie gibt, stellt es sich heraus, dass er diese Kraft weder sehen, noch verstehen kann. Diese Kraft, diese Energie befindet sich in seinem Inneren, sie ist aber in einem gew\u00f6hnlichen Zustand f\u00fcr niemanden sichtbar, und doch muss man sie erkennen. Diese Energie gibt uns das Leben, der Mensch f\u00fchlt sie, aber er versteht und erkennt sie nicht, da sie hinter dem Schleier der Illusion dieser Welt versteckt ist.<\/p>\n<div><em>Maya<\/em> ist das, was es eigentlich nicht gibt, sie existiert nur scheinbar. Diejenigen, die das geistige Wissen erlangt haben, sagen: \u201e <em>Was f\u00fcr eine gro\u00dfe Maya diese Welt ist!\u201c, <\/em>und der Mensch, der in diese Welt versunken ist, sagt: \u201e<em>Oh, wie sch\u00f6n diese Welt ist! Wie viel Interessantes gibt es hier. Ich brauche mehr und mehr.<\/em> Die W\u00fcnsche des Menschen h\u00f6ren nicht auf. Doch sobald das Bed\u00fcrfnis nach dem geistigen Wissen entsteht, beginnt tiefe \u00dcberlegung dar\u00fcber, dass <strong>diese Welt nicht f\u00e4hig ist, ihm alles zu geben. <\/strong>Da die Erf\u00fcllung eines Wunsches nur einen weiteren hervorruft, bringt sie ihm keine best\u00e4ndige Ruhe und Freude. Solches Nachdenken \u00f6ffnet dem Menschen allm\u00e4hlich das wahre Wissen, mit Hilfe dessen er sich selbst und Gott erkennen kann. &nbsp;Um Gott erkennen zu k\u00f6nnen, braucht man ein reines Nachdenken und ein sehr tiefes Versenken in sich selbst.<\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Wof\u00fcr verwenden wir unser Leben <\/strong><\/div>\n<p><em>Die Lebensdauer des Menschen ist begrenzt und man muss in dieser Zeit sehr viel schaffen.<\/em><\/p>\n<p>Doch der Mensch ist so besch\u00e4ftigt mit allt\u00e4glichen Dingen, seinen Erfolgen und Misserfolgen, mit der Erf\u00fcllung seiner W\u00fcnsche und dem Streben nach&nbsp; Neuem, dass ihm kaum Zeit f\u00fcr Gott bleibt, f\u00fcr denjenigen, der ihm das Leben schenkt.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch sich etwas sehr stark w\u00fcnscht, aber es nicht bekommt, ruft dies in ihm einen Zustand der Unruhe hervor. Hat er es aber, macht er sich auch Sorgen, aus Angst, es wieder zu verlieren.<\/p>\n<p><strong> W\u00fcnsche bringen immer einen unruhigen Zustand mit sich und erzeugen Anbindungen. <\/strong>Je st\u00e4rker der Wunsch ist, umso st\u00e4rker die Anbindung. Oftmals entsteht sogar Angst: Entweder etwas nicht zu bekommen, oder etwas zu verlieren. Wenn zum Beispiel jemandem ein Wunsch nicht in Erf\u00fcllung ging, derjenige sich dar\u00fcber aber keine Gedanken oder Sorgen macht, hei\u00dft das, dass die Anbindung bei ihm nicht entstanden ist. Denkt er aber st\u00e4ndig daran, dann wird es, sehr wahrscheinlich eine Anbindung hervorrufen und noch viele Schwierigkeiten nach sich ziehen.<\/p>\n<div>Alles, was der Mensch bekommt, wird ihm in Wirklichkeit nur f\u00fcr eine bestimmte Zeit gegeben, die durch sein <em>Karma<\/em> bestimmt ist. Aus geistiger Sicht gibt es nichts, das uns geh\u00f6ren w\u00fcrde. Die Geburt des Menschen ist durch sein fr\u00fcheres Karma bestimmt. <strong>Der Mensch wird mit leeren H\u00e4nden geboren, er bringt nichts mit. I<\/strong>m Laufe des Lebens bekommt er alles, was ihn mit dieser Welt verbindet: die Beziehungen zu den Menschen, materielle Dinge.- <strong>Und nach dem Tod bleibt alles hier, er kann nichts mit sich mitnehmen<\/strong>, nicht einmal den eigenen K\u00f6rper, an den er am meisten angebunden war.<\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Die Geburt auf der Erde<\/strong><\/div>\n<p>Die Seele bekommt einen Platz in der feinstofflichen Welt entsprechend der Eigenschaften der Gedanken, Worte und Handlungen. Einige Zeit bleibt die Seele in der feinstofflichen Welt. Wie gut oder schlecht der Ort, den die Seele in der feinstofflichen Welt bewohnt, auch sein mag, die Seele kann daran nichts \u00e4ndern. In der feinstofflichen Welt gibt es keinen physischen K\u00f6rper, deshalb ist es unm\u00f6glich, Handlungen zu vollziehen, d. h. sich zu entwickeln, sich zu vervollkommnen.<\/p>\n<p>Deshalb ist es wichtig, dass der Mensch sich vervollkommnet, wenn er auf der Erde lebt und einen K\u00f6rper hat, <strong>Es gibt Zwei notwendige Bedingungen, damit die Seele sich vervollkommnen kann: <em>die Geburt auf der Erde<\/em><\/strong> \u2013 der Ort, wo alle Handlungen vollzogen werden, und <strong><em>der menschliche K\u00f6rper<\/em><\/strong>. Entsprechend seiner Handlungen, ob positiv oder negativ, entwickelt sich der Mensch fort oder f\u00e4llt zur\u00fcck. <strong>Nur im menschlichen K\u00f6rper kann sich die Seele vervollkommnen,<\/strong> und indem sie die unterschiedlichen Etappen der geistigen Entwicklung durchl\u00e4uft, kann sie letztendlich <strong>die Vereinigung mit Gott erreichen. <\/strong>Es ist keinem anderen Lebewesen eine solche M\u00f6glichkeit gegeben. Nicht immer, wenn man auf der Erde geboren wird, ist die M\u00f6glichkeit vorhanden, einen menschlichen K\u00f6rper zu erhalten. Deshalb ist dieser sehr wertvoll.<\/p>\n<p><strong>Bei der Geburt bekommt der Mensch die Lebensenergie in so einer gro\u00dfen Menge, dass jeder sich mit Gott verbinden kann. Von Geburt an<\/strong> beginnt er sie zu verbrauchen. <strong>Der Wert der Lebensenergie ist sehr gro\u00df, deshalb ist es wichtig zu lernen, diese Energie nicht zu vergeuden, sondern richtig zu nutzen.<\/strong><\/p>\n<div>Obwohl der physische K\u00f6rper von gro\u00dfer Wichtigkeit ist, sollte man nicht vergessen,dass er sich in jedem Fall in eine Richtung bewegt \u2013 zum Alter und zum Tod. Das ist die Wahrheit.<\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>&nbsp;<\/strong><\/div>\n<div><strong>Kein einziger Mensch lebte ewig, <\/strong>sei er reich oder arm, sch\u00f6n oder h\u00e4sslich.<\/div>\n<p><em>Die Seele des Menschen ist so reich. Sie ist ein Teil des gro\u00dfen Ganzen, ein Teil Gottes. Und wie arm wird sie, wenn der Mensch nicht mit der Seele lebt: sich nicht um sie k\u00fcmmert, sie nicht im Gebet w\u00e4rmt, welches an den gerichtet ist, dessen Teil sie ist. Ohne dies kann man den inneren Ruhezustand nicht erreichen. <\/em><\/p>\n<p><em>Der menschliche K\u00f6rper ist so arm! Ihm ist nur eine Perspektive gegeben \u2013 sich in Richtung des Alters zu bewegen und letztendlich sich in Sand zu verwandeln.<\/em><\/p>\n<p><em>Der menschliche K\u00f6rper ist so reich! Gott hat ihn mit allen M\u00f6glichkeiten beschenkt. Man muss ihn nur f\u00fcr die Vervollkommnung nutzen.<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/satsangs-texte-gleichnisse\/\">zur\u00fcck zum &#8222;Satsangs Themen&#8220;<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum befinden sich in dieser Zeit viele Menschen in einem Zustand der Unruhe, der Anspannung und der Angst und f\u00fcrchten sich vor dem morgigen Tag, ohne zu wissen, was er ihnen bringen wird? In der modernen Welt umgeben den Menschen sehr h\u00e4ufig Energien negativer Gedanken, Worte und Handlungen. Daran ist nicht der Einzelne schuld. Die Zeitperiode, welche die Menschheit jetzt durchlebt, ist eine Zeit der Ver\u00e4nderungen. 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