{"id":773,"date":"2020-01-25T19:41:04","date_gmt":"2020-01-25T18:41:04","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/?page_id=773"},"modified":"2020-02-23T23:05:41","modified_gmt":"2020-02-23T22:05:41","slug":"die-aeussere-und-die-innere-welt-das-leben-ist-ein-langer-schlaf","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/satsangs-texte-gleichnisse\/die-aeussere-und-die-innere-welt-das-leben-ist-ein-langer-schlaf\/","title":{"rendered":"Die \u00e4u\u00dfere und die innere Welt. Das Leben ist ein langer Schlaf."},"content":{"rendered":"<p>Alle Menschen erleben Tr\u00e4ume. W\u00e4hrend eines Traumes empfindet der Mensch alles, was geschieht, wie in Wirklichkeit.<\/p>\n<p>Der Mensch kann w\u00e4hrend des Schlafes sprechen und Handlungen verrichten. Ein guter Schlaf ruft gute Gef\u00fchle hervor, ein schlechter Traum erzeugt einen unguten Zustand. Beim Menschen kann sich der Herzschlag erh\u00f6hen, der Schwei\u00df austreten und die Angst kann ihn ergreifen. In diesem Fall ist es gut, das Mantra zu wiederholen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-1566 aligncenter\" src=\"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/koper-1508511_960_720.jpg\" alt=\"\" width=\"524\" height=\"349\" srcset=\"http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/koper-1508511_960_720.jpg 960w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/koper-1508511_960_720-300x200.jpg 300w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/koper-1508511_960_720-768x512.jpg 768w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/02\/koper-1508511_960_720-700x465.jpg 700w\" sizes=\"(max-width: 524px) 100vw, 524px\" \/><\/p>\n<p>Der Schlaf kann mit der Vergangenheit oder mit der Zukunft des Menschen in einem Zusammenhang stehen oder \u00fcberhaupt keine Verbindung mit seinem Leben haben. Deshalb sollte man sich an die Tr\u00e4ume nicht anbinden und nicht viel \u00fcber sie nachdenken.<\/p>\n<p>Genauso ist unser Leben ein sehr langer Schlaf. Fr\u00fcher gab es ein solches Leben nicht und es wird auch danach kein solches geben. Wenn sich der Mensch in sich selbst versenkt und an die wahren Dinge denkt, dann befindet er sich l\u00e4nger in einem guten Zustand. Und umgekehrt, wenn der Mensch nur in der \u00e4u\u00dferen Welt lebt, dann ist er beunruhigter und unzufriedener.<\/p>\n<p>Warum kann sich der Mensch nicht mit Gott vereinen?<\/p>\n<p>Weil er mehr an die \u00e4u\u00dfere Welt denkt, an das, was er mit physischen Augen sieht, und er verausgabt daf\u00fcr seine ganze Zeit und Kraft. Es ist gut, wenn der Mensch in der \u00e4u\u00dferen Welt lebt, sich jedoch in seine innere Welt, in sich selbst, vertieft.<\/p>\n<p>Ohne die \u00e4u\u00dfere Welt ist es unm\u00f6glich zu leben, man sollte aber nicht die innere vergessen. Die Schwierigkeiten des Lebens sind daf\u00fcr da, dass der Mensch sich mehr in seine innere Welt vertieft und daraus die Kraft und Energie sch\u00f6pft, weil es unm\u00f6glich ist, diese aus der \u00e4u\u00dferen Welt zu bekommen. In der Regel, wenn eine schwere Zeit kommt, beginnt der Mensch viele seiner Gedanken und Handlungen zu \u00e4ndern und den Wert des geistigen Lebens zu verstehen.<\/p>\n<p>Es gibt wenige solcher Menschen, die von Geburt an st\u00e4ndig an Gott denken und ihre Vervollkommnung fortf\u00fchren. Sogar Menschen die verstehen, was Geistigkeit bedeutet, an Gott und ihren Isht denken, \u00fcben die Praxis oft nur eine Zeitlang aus, erhalten davon das Wohlergehen, und dann \u00fcben sie diese seltener oder nicht mehr in vollem Ma\u00dfe aus. Ein Sadhak sollte es lernen, die Energie und die geistigen Sch\u00e4tze zu erhalten, die er durch die Praxis bekommt und nicht aufh\u00f6ren, diese weiter auszu\u00fcben.<\/p>\n<p>Das vertiefen in sich selbst findet auch dann statt, wenn sie Dhyan und Chintan aus\u00fcben und \u00fcber den Satsang, \u00fcber die Worte des Lehrers, nachdenken. Wenn der Mensch \u00fcber die Werte des Lebens nachdenkt, dar\u00fcber, was er im Leben erhalten, und was er verloren hat, ohne die materiellen Dinge zu beachten, ist es auch eine Arbeit an sich selbst. Solches Nachdenken kann vieles im Menschen \u00e4ndern, wenn nicht sein ganzes Leben.<\/p>\n<p>Wenn eine gute Zeit kommt, sollte man denken, dass sie auf Grund des guten Karma und durch die Gnade Gottes kam. Solche Gedanken sollte man im Innern bewahren. Denn die allerbeste &#8222;Buchhaltung&#8220; ist bei Gott, dort wird alles ganz genau gespeichert. Da werden sogar ihre kleinsten Gedanken festgehalten. Das g\u00f6ttliche Gesetz ist am gerechtesten, am wahrsten und am genauesten. Man kann es nicht t\u00e4uschen.<\/p>\n<p>Durch seine Liebe und seine Hinweise ist der Lehrer bestrebt, den Sch\u00fcler auf den wahren Weg zu lenken, damit er sich mehr in seine innere Welt, in sich selbst vertieft und nicht am \u00c4u\u00dferen festh\u00e4lt. Die Anh\u00e4nglichkeit an die \u00e4u\u00dfere Welt geschieht durch die Unwissenheit. Die \u00c4u\u00dfere Welt kann nur vor\u00fcbergehende Freude geben und weil sie nichts ewiges hat, gibt es bei allem eine Frist. Der Mensch sucht immer etwas in der \u00e4u\u00dferen Welt und versucht dort Freude und Gl\u00fcck zu bekommen.<\/p>\n<p>Sogar der Dienst im Tempel stellt kein Endziel des Lebens des Menschen dar. Der Glaube an Gott gibt immer gute Energie und ein gutes Gef\u00fchl. Doch das ist noch nicht alles. Man sollte in sein Inneres gehen und sich reinigen, damit die Gebete wirksam werden. Der wahre K\u00f6nig ist derjenige, der die innere Askese besitzt.<\/p>\n<p>Die Menschen denken \u00fcber viele Dinge nicht richtig, weil sie die Illusion der materiellen Welt f\u00fcr die Wahrheit annehmen. Sie m\u00f6chten etwas im Leben, und die Kraft des Lehrers m\u00f6chte ihnen etwas anderes geben. Wenn das, was sie m\u00f6chten, ihrem geistigen Wachstum im Wege steht, wof\u00fcr brauchen sie es dann? Der Lehrer wird darauf achten und die g\u00f6ttliche Kraft wird einen solchen Wunsch verhindern. Guru \u2013 Mantra besitzt die Kraft in jedem Punkt des Weltalls. W\u00e4hrend des Diksha legt der Lehrer den Samen f\u00fcr das individuelle geistige Wachstum in dem vor ihm sitzenden Menschen an.<\/p>\n<p>Man sollte innerlich erwachsen werden, bem\u00fcht sein, sich von den weltlichen W\u00fcnschen zu befreien. Nur ein Wunsch ist wertvoll \u2013 Gott zu erreichen, sich mit Ihm zu vereinen. Vergessen Sie nicht, dass Gott der Herr des Universums \u2013 immer in Ihnen ist. Welche geistigen Praktiken hat Buddha vollzogen, um sich mit Gott zu verbinden! Das K\u00f6nigreich und Komfort besitzend, ern\u00e4hrte er sich vom einfachsten Essen, verzichtete auf allen Komfort und f\u00fchrte die einfachste Arbeit aus. Doch erst als er begann, tief in sein Inneres zu gehen, wurde Ihm das Wissen er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Wenn der Mensch beginnt, seine inneren Reicht\u00fcmer zu erkennen, interessieren ihn die \u00e4u\u00dferen nicht mehr so sehr. Er f\u00e4ngt an zu verstehen, dass es pure Energieverschwendung ist, wenn man sich ins \u00e4u\u00dfere vertieft.<\/p>\n<p>Zum Beispiel: man sollte sich ern\u00e4hren, um den physischen Zustand aufrecht zu erhalten. Doch wenn der Mensch sich an den Geschmack anhaftet, isst er mehr, als es f\u00fcr ihn notwendig ist, oder er isst Dinge, die sch\u00e4dlich f\u00fcr seine Gesundheit sind.<\/p>\n<p>Und dann findet unn\u00fctze Energieverschwendung statt. Oder ein anderes Beispiel: Der Mensch kann ein Gewicht von 10 Kilogramm heben doch er hebt 50 Kilogramm, und damit f\u00fcgt er sich Schaden zu.<\/p>\n<p>Die Kontrolle und das Gleichgewicht sind genauso wichtig im Leben des Menschen wie die geistige Praxis (Dschap, Japa) und die g\u00f6ttliche Liebe. Je mehr der Mensch sich kontrolliert, um so besser ist es f\u00fcr ihn, denn dadurch erh\u00e4lt er immer die Energie und verschwendet sie nicht.<\/p>\n<p>Wie alt ein bestimmter Mensch wird, ist nicht bekannt. Keiner wei\u00df, wann f\u00fcr ihn dieser Schlaf endet. Das ist wie ein Spiel, in dem die Kinder eifrig ein Haus aus Sand bauen und es dann schnell zerst\u00f6ren. Genauso kann das Leben sehr schnell enden.<\/p>\n<p>Durch die Schwierigkeiten vervollkommnet sich der Mensch und bewegt sich Richtung Geistigkeit. Dschap und Sadhana helfen, die Wurzeln des negativen Karmas zu entfernen, damit der Mensch sich mit Gott vereinen kann.<\/p>\n<p>Wenn man regelm\u00e4\u00dfig Dschap und Sadhana aus\u00fcbt, gibt es einen Aufstieg, aber gleichzeitig entsteht die Gefahr zu fallen, wenn man aufh\u00f6rt, an sich zu arbeiten.<\/p>\n<p>Dschap und die Energie des Mantras schaffen eine Ordnung im Leben, indem sie die Wurzeln des Negativen entfernen.<\/p>\n<p>Es ist unvorstellbar, wieviel negatives Karma &#8222;verbrennt&#8220; durch den Blick und den Segen des Atma-Gyani!<\/p>\n<p>Jivatma ist wie ein wertvoller Stein, wie ein Diamant, der im Staub auf einer M\u00fcllhalde liegt. Und der Lehrer ist wie ein Juwelier, der diesen Diamanten sieht, wertsch\u00e4tzt und ihn aufhebt. Er reinigt ihn von M\u00fcll und Staub, bis dieser in allen seinen Facetten gl\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Vergessen Sie ihre geistige Praxis nicht. Wenn sie das Mantra nicht regelm\u00e4\u00dfig mit Gebetskette wiederholen k\u00f6nnen, dann tun Sie es im Stillen im Laufe des Tages. In den Gebeten bitten sie Gott, dass er nicht zul\u00e4sst dass sie etwas tun, was sie zu Fall bringt. Denken sie daran, dass das Leben ein Traum ist, der in jedem Augenblick beendet werden kann.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/satsangs-texte-gleichnisse\/\">zur\u00fcck zum &#8222;Satsangs Themen&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alle Menschen erleben Tr\u00e4ume. W\u00e4hrend eines Traumes empfindet der Mensch alles, was geschieht, wie in Wirklichkeit. Der Mensch kann w\u00e4hrend des Schlafes sprechen und Handlungen verrichten. Ein guter Schlaf ruft gute Gef\u00fchle hervor, ein schlechter Traum erzeugt einen unguten Zustand. Beim Menschen kann sich der Herzschlag erh\u00f6hen, der Schwei\u00df austreten und die Angst kann ihn ergreifen. In diesem Fall ist es gut, das Mantra zu wiederholen. Der Schlaf kann mit der Vergangenheit oder mit der &hellip; <\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":331,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0},"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/773"}],"collection":[{"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=773"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/773\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1930,"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/773\/revisions\/1930"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/331"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=773"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}