{"id":792,"date":"2020-01-25T20:22:26","date_gmt":"2020-01-25T19:22:26","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/?page_id=792"},"modified":"2020-02-23T23:06:57","modified_gmt":"2020-02-23T22:06:57","slug":"die-erleuchtung-und-der-heilige","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/satsangs-texte-gleichnisse\/die-erleuchtung-und-der-heilige\/","title":{"rendered":"Die Erleuchtung und der Heilige"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Erleuchtung und der Heilige. Was Erleuchtung bedeutet und welche Merkmale sie hat.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSant\u201c bedeutet im Sanskrit das Vorhandensein hoher geistiger Eigenschaften. Einen Menschen, der diese geistigen Eigenschaften besitzt, ein spirituelles Leben f\u00fchrt und innere Reinheit besitzt, nennt man \u201eSadu\u201c.<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"wp-image-779 aligncenter\" src=\"http:\/\/localhost\/yogashri\/neu\/online\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Image-44-1024x682.jpg\" alt=\"\" width=\"390\" height=\"260\" srcset=\"http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Image-44-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Image-44-300x200.jpg 300w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Image-44-768x512.jpg 768w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Image-44-700x465.jpg 700w, http:\/\/yoga-shri.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Image-44.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 390px) 100vw, 390px\" \/><\/p>\n<p>Die Erleuchtung bezeichnet einen Zustand, da ein Mensch das Licht Gottes, die g\u00f6ttliche Energie f\u00fchlt, wo er dieses Licht in seinem Inneren sieht und st\u00e4ndig daran denkt.<\/p>\n<p>Es gibt zwei Begriffe:<\/p>\n<p><strong>Atma-Gyani<\/strong> \u2013 ist ein Mensch, der sich selbst vollst\u00e4ndig erkannt hat und <strong>Brahma-Gyani<\/strong> \u2013 einer, der erkannt hat, dass Gott in allem und in allen ist, einer, der das g\u00f6ttliche Licht in jedem Teilchen des Universums sieht.<\/p>\n<p>In der Welt gibt es viele Menschen, die der Meinung sind, dass die Geistigkeit nur das st\u00e4ndige Beten und Rituale umfasst. Ein Mensch, der einer geistigen Lehre folgt und sich bem\u00fcht, nach geistigen Prinzipien zu leben, hei\u00dft Sadhak. Ein Sadhak, der in der gew\u00f6hnlichen Welt lebt, kann auch die Erleuchtung erlangen und sogar ein Heiliger werden.<\/p>\n<p>Ein Heiliger kann jegliche Arbeiten im weltlichen Sinne ausf\u00fchren. Wo dieser sich auch befinden mag, er verbreitet um sich immer Licht, und die ihn umgebenden Menschen werden es f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Die Erleuchtung kann man nicht nur durch die geistige Praxis und Zur\u00fcckgezogenheit erlangen, sondern auch dadurch, dass man in der Welt lebt. Ein Mensch, der sich in eine H\u00f6hle zur\u00fcckgezogen hat und an die Welt denkt, steht viel weiter ab von Gott, als derjenige, der in der Welt lebt und st\u00e4ndig an Gott denkt. Wichtig ist der innere Zustand. Potentiell kann jeder Mensch die Erleuchtung erlangen. Es verh\u00e4lt sich damit so wie mit dem Samenkorn eines Baumes, welches noch kein Baum ist, doch die Kraft dazu besitzt, ein Baum zu werden. Doch leider kann nicht jeder Samen keimen und schlie\u00dflich zum Baum werden, der Fr\u00fcchte tr\u00e4gt. Genauso hat jede Seele die Kraft, Paramatma zu werden, doch nicht alle erreichen das.<\/p>\n<p>Alles was durch Gott erschaffen wurde, kann nicht schlecht sein. Es ist der Mensch, der durch seine T\u00e4tigkeit dies verdirbt oder die Werke Gottes nicht richtig nutzt. Doch der Verstand befindet sich unter der Verf\u00fcgung des Menschen, und ein Mensch kann eben auch Schlechtes denken, d.h. negative Gedanken erzeugen.<\/p>\n<p>Oder zum Beispiel der K\u00f6rper. Er kann nicht schlecht sein, man braucht nur das Wissen, wie man ihn richtig nutzt, um Erleuchtung zu erlangen. Wenn der Mensch die wahre Bestimmung des K\u00f6rpers&nbsp;&nbsp; nicht versteht, sich nicht kontrolliert und ihm schadet, dann kann er degradieren und bis zum Niveau eines Tieres hinabsinken. Das wird sich in seiner Lebensart, seiner Sprechweise und in seinem Verhalten zeigen, wenn der Mensch etwa zornig oder grob ist.&nbsp; Bei so einem wird das Licht ganz abwesend sein.<\/p>\n<p>Gott hat dem Menschen die Zunge dazu gegeben, dass er verschiedenen Geschmack probiere, gute Worte ausspreche, den Namen Gottes und Mantras wiederhole. Doch der Mensch f\u00e4ngt an, sie f\u00fcr unn\u00f6tige Gespr\u00e4che, Beleidigungen und Kr\u00e4nkungen zu benutzen, er kostet und isst Dinge, die ihm schaden.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Zustand von <strong>Sant<\/strong> (Erleuchtung) ist Folgendes sehr wichtig:<\/p>\n<ol start=\"1\">\n<li>Der physische K\u00f6rper.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Man sollte ihn unter Kontrolle halten k\u00f6nnen, das hei\u00dft den Schlaf, die Ern\u00e4hrung, Arbeitsrhythmus und den Rhythmus der geistigen Praxis kontrollieren k\u00f6nnen. Darin hilft Tapasya (Askese). Wenn man viel schl\u00e4ft, dann bleibt wenig Zeit f\u00fcr gute Taten und die Faulheit kommt. Das wird zur Gewohnheit und formt Sanskaras. Wichtig ist es, kein Diener seiner Gewohnheiten zu werden.<\/p>\n<p>Es gibt physische Faulheit (wenn man etwas nicht machen m\u00f6chte) und vom Verstand her (wenn man die Dinge auf morgen verlegen m\u00f6chte). Vergessen Sie nicht, dass in Ihrer N\u00e4he immer ihr treuer Begleiter \u2013 Mirtyu (der Tod) ist, der jeden Moment kommen kann.<\/p>\n<p>Wenn der Sadhak zur Erleuchtung strebt, ist er sich dessen immer bewusst. Doch nicht aus Angst, sondern weil er versteht, wie wichtig jede Minute des Lebens ist. Ein guter Sadhak kann nicht faul sein, er wird sich nicht sich an unn\u00f6tigen Gespr\u00e4chen beteiligen, die nicht der Vervollkommnung dienen (zum Beispiel andere verurteilen).<\/p>\n<p>Der physische K\u00f6rper sollte rein sein, um ein Tempel f\u00fcr Gott zu werden. Es ist wichtig, sich nicht nur zu ern\u00e4hren, sondern den K\u00f6rper auch reinigen. Daf\u00fcr reicht es nicht nur zu duschen. Beim Reinigen hilft Tapasya, zum Beispiel: das Fasten, Enthaltsamkeit. Man sollte nicht vergessen, dass auch die negativen Handlungen \u2013 man hat jemanden geschlagen, oder etwas Unrechtes getan &#8211; den K\u00f6rper entweihen. Davon muss man ihn auch reinigen. Die Reinigung findet ebenfalls durch Krankheiten statt.<\/p>\n<ol start=\"2\">\n<li>\u201eAtmachintan\u201c<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Ein reines Nachdenken (Chintan) ist notwendig. Es ist charakteristisch f\u00fcr den Verstand, dass er mehr \u00fcber andere nachdenken will. Doch ein Sadhak sollte nur \u00fcber sich nachdenken, dar\u00fcber \u201ewie ich bin\u201c.<\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>\u201eMan &#8211; der Verstand\u201c<strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ol>\n<p>Man sollte es lernen, die eigenen Gedanken zu kontrollieren. F\u00fcr die Reinigung des Verstandes braucht man das Mantra. Es ist wichtig, vor dem Schlafengehen und beim Aufwachen an Gott zu denken. Wenn Ihr letzter Gedanke vor dem Einschlafen und der erste Gedanke nach dem Aufwachen an Gott gerichtet waren und nicht an die Familie, die Arbeit und so weiter, dann sind Sie der Erleuchtung bereits ein St\u00fcckchen n\u00e4her. So kann der Schlaf zur Meditation werden. Und der Tod \u2013 ist der kr\u00e4ftigste Schlaf, wenn die Seele schon in einer anderen Welt erwacht.<\/p>\n<p>Wenn die Hand alles f\u00fcr Gott tut, der Verstand an Gott denkt und die Zunge \u00fcber Gott spricht&nbsp; &#8211; bedeutet das, dass solch ein Mensch sich auf dem Wege zur Erleuchtung fortbewegt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/yoga-shri.de\/index.php\/satsangs-texte-gleichnisse\/\">zur\u00fcck zum &#8222;Satsangs Themen&#8220;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Erleuchtung und der Heilige. Was Erleuchtung bedeutet und welche Merkmale sie hat. \u201eSant\u201c bedeutet im Sanskrit das Vorhandensein hoher geistiger Eigenschaften. Einen Menschen, der diese geistigen Eigenschaften besitzt, ein spirituelles Leben f\u00fchrt und innere Reinheit besitzt, nennt man \u201eSadu\u201c. 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